Aci SportChianti RacingAltitude Eventi gare automobilismo: la Corsa di Alcide è una gara di regolarità a cronometro per auto storiche che si svolge nella Toscana più bella
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La corsa di Alcide 2017

GESCHICHTE

Die historische Referenz dieses Rennens wird zum Leben erweckt von der Gruppe Alcide, ein in der Gastronomie tätiges Unternehmen, das seit 1849 in Poggibonsi (über 160 Jahre) lebt und seit sechs Generationen von der Familie Ancillotti betrieben wird, vor allem von den Firmen der Brüder Beppe und Sandro, Söhne von Alcide Ancillotti.

So ist dies keine Nachstellung von irgendwelchen Autorennen, sondern die Feier einer sozialen und Lebensgeschichte, eng mit dem toskanischen Territorium verbunden.

In den 20er Jahren begann Alcide Ancillotti Fischgerichte in seinem Restaurant in Poggibonsi  anzubieten: Es war eine Gruppe von Arbeitern aus Livorno, die bei der Instandhaltung der Eisenbahn arbeiteten, die ihn auf die Idee brachten: So begann er für das Restaurant frischen Fisch in Porto Ercole zu kaufen.

Später rief Alcide einen Fischgroßhandel ins Leben, der in den folgenden zehn Jahren exponentiell anwuchs. Den entscheidenden Anstoß gaben die Söhne Sandro und Beppe, vor allem Beppe, der noch minderjährig mit dem Zug durch Italien fuhr, um Fisch zu kaufen und ihn, immer mit dem Zug, nach Poggibonsi sendete.

In den späten 30er Jahren ging der Fischhandel sehr gut und so kaufte das Unternehmen Ancillotti die Fahrzeuge, um den Fisch direkt zu transportieren, der in erster Linie am Argentario erworben wurde, (zum Zeitpunkt Ort par excellence der Häfen, Fischerboote und Fischer) Fahrzeuge, die von Beppe und Sandro gefahren wurden.

So begann die Zeit des Rennens: die Fahrzeuge waren nicht gekühlt, sodass man schnell fahren musste, um den frischen Fisch zu bringen, die Straßen zum Meer waren nicht wie jetzt und die Fahrzeiten endlos. Ein Kommen und Gehen von kleinen Lastwagen und Lieferwagen, die die Zeit in den Tälern mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks markierten (die Lieferungen mussten mit äußerster Pünktlichkeit gemacht werden), entlang der unbefestigten Straßen der Toskana von damals, indem sie wie verrückt rasten.

In den 60er Jahren endeten die Rennen, die Kühlwagen wurden geboren und alles nahm einen ruhigeren und weniger hektischen Lauf: die Fische konnten es leicht im Kühlwagen für viele Stunden aushalten.

Damit ging die magische Welt der Opfer und stundenlangen Fahrten verloren, um auf die Sieneser und Florentiner Tische einen guten Fisch zu bringen, denn in jenen Tagen war es schwierig,  Fisch in der Stadt zu genießen.

Eben in Erinnerung an diese Zeiten wollte der Konzern Alcide (heute führend in der Gastronomie und dem Vertrieb von Fischprodukten) ein Ereignis schaffen, das diesen „Unternehmen” von Beppe und Sandro Ehre machen könnte, Unternehmen, die soziale und wirtschaftliche Momente unseres Territoriums in den 40er und 50er Jahren gekennzeichnet haben, und deren Figuren sich in den Geschichten jener Jahre wiederfinden … wenn in den kleinen Dörfern, die sie durchquerten, die Leute sie aus der Ferne hörten und riefen …… „die Ancillotti kommen!!!! Es ist viertel nach 9“… die Uhren stellten und sich darauf vorbereiteten ihre Fische zu wählen.